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Heizungs-Steuerung S.4/4

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Schlußfolgerungen

Armortisiert hat sich der Aufwand? Die Jahre 2011 bis 2016 sind komplett aufgezeichnet worden. Hier ein paar Daten, die mit “CPP80-HP” ermittelt wurden: Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 gesamte Heizkosten von Jan bis Dez 1632,- 1703,- 2002,- 1651,- 1709,- 1788,- Einsparung durch die Wärmepumpe 276,- 401,- 148,-    92,-   134,-   117,- die Jahres-Arbeitszahl JAZ 3,37 3,29 3,23  3,21  3,29 3,34 Außentemperatur, Jahresdurchschnitt 9,7°C 9,1°C 8,9°C 10,6°C   9,8°C  9,6°C In diesen 6 Jahren hat also die Wärmepumpe 1168,- € eingespart. Dem steht ein Kapitaleinsatz von 10k€ gegenüber, das ergibt eine Verzinsung pro Jahr im Durchschnitt von 1,94%. Interessant ist noch die Jahres-Arbeitszahl der Wärmepumpe von 3,21 bis 3,37. Für eine Luft-Wärmepumpe mit Heizkörperbetrieb ein guter Wert. Die Strompreise sind ab Beginn meiner Planung sehr stark gestiegen. Am Anfang hatte ich noch eine Einsparung von fast 1000,- € ausgerechnet. Die Preise sind stark erhöht worden. Die Gaspreise dagegen nur sehr gering.
Nachtabsenkung: Sinn oder Unsinn? Die Temperaturen im Haus sind innerhalb von +/-0,5° stabil, obwohl kein Temperatursensor im Haus ist. Das wird über die Berechnung der VL- Temperatur erreicht. So etwas ist möglich, wenn alle Heizkörper für jeden Raum genau berechnet wurden und alle Räume durchgehend geheizt werden. Jetzt wollte ich mal wissen, wie sich die Nachtabsenkung auswirkt. Eine Einsparung ist nur möglich, wenn der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außentemperatur wirksam vermindert wird. Dazu habe ich die Nachtabsenkung von 23:00 bis 8:00 auf eine Innentemperatur von 16° eingestellt. Die normale Temperatur ist auf 21° eingestellt. Meine Steuerung senkt in dieser Zeit die Heizleistung auf den für diese Temperatur nötigen Wert ab. Dann habe ich in 2 Zimmern einen Funk-Temperatursensor gelegt und die Daten 5 Tage lang mit einen Laptop aufgezeichnet. Das Ergebnis: Die Temperaturen änderten sich um etwa 0,6° und in einen kleineren Raum um etwa 1,1°. Diese Schwankungen gibt es aber auch ohne Nachtabsenkung wegen der absinkenden Außentemperaturen bei Nacht. Im Laufe der 5 Tage ging der Durchschnitt der Innentemperaturen um etwa 1,5° herunter. Das Haus mittelt also die Temperaturen über mehrere Tage. Offenbar ist die Speicherfähigkleit des Hauses so wirksam wenn permanent geheizt wird. Also kann man feststellen: die Nachtabsenkung wirkt nur sehr wenig. Vermutlich ist eine Nachtabsenkung in Häusern, die nicht permanent geheizt werden und solche mit geringer Speicherfähigkeit (“mit sog. Pappwänden”) von größeren Vorteil.

Fortsetzung folgt

Die Fixkosten Die Fixkosten habe ich mal für die 6 Jahre 2011 bis 2016 zusammengerechnet. Gasheizung Wärmepumpe Reparaturen 597,75 0,00 Wartung 208,55 0,00 Schornsteinfeger 146,30 0,00 Zählermiete 834,00 484,80 Gesamt 1786,60 484,80 Die Fixkosten sind bei einer Feuerheizung naturgemäß höher. Dazu kommt noch die sehr viel höhere Zählermiete. Schlussfolgerung: Bei gut gedämmten Häusern mit entsprechend geringen Energiebedarf spielen die Fixkosten eine größere Rolle als die Energiekosten. In solchen Häusern ist eine LWP als einzige Heizung preisgünstiger. Bei hohen Energiebedarf wird die Gasheizung günstiger.
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