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Senk-Erodiermaschine, Version 2, Seite 3/5

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3.4. Rückwand und Boden

Rückwand und Boden habe ich als eine Baugruppe zusammen konstruiert. Beide Blech müssen stabil und genau im Winkel von 90 Grad montiert werden. Damit das komplette Gehäuse nach Montage aller Bleche im Winkel ist. Zu diesen Zweck habe ich meinen 800VA-Trafo außer am Boden auch an der Rückwand verschraubt. Der 800VA-Trafo ist nicht beschaffbar, entsprechender Ersatz wird beim Schaltplan beschrieben.
Der “Kühlturm” wurde schon bei der ersten Version verwendet. Die Konstruktion ist identisch. Die Bezeichnung ist eigentlich falsch, es ist eher ein Heizlüfter. Die Rückwand (70) ist aus 4mm-Alublech. Ebenso der Boden (72). Zur Versteifung sind 8x8mm- Quadratstangen (31,33,69) aus Alu aufgeklebt. Die Quadratstangen 69 haben auf ihrer Stirnseite M4-Gewinde, damit sind Front und Rückwand verschraubt. Quadratstange (73) ist auf der Rückwand verschraubt. Ein Gewinde am Ende dient der Befestigung der Steuerung. Das Blech (67) trägt die Endstufe SEG97E und das Netzteil SEG97N. Unter dem Blech ist der Leistungs-Gleichrichter für die Erodierspannung geschraubt. Der 80VA-Trafo ist um etwa 10mm über das Bodenblech mittels Kunstoffteil (nicht eingezeichnet) angehoben. Falls mal Dielektrikum wegen Undichtigkeiten auslaufen sollte.
zentrale PE / GND-Klemme
Bodenplatte kpl, ohne Rückwand

4. Die Hydraulik

 Pumpe und Filter sind auf der linken Seite im Generatorgehäuse untergebracht. Im Prinzip gleicht der Aufbau des hydraulischen Systems der ersten Version.
Verwendet wurden 6mm-Schläuche, wie sie im Aquariumhandel erhältlich sind. Für die Anschlüsse habe ich 6mm-Steckanschlüsse verwendet. Dies sind Teile aus der Pneumatik-Technik. Damit sind die Leitungen sehr einfach zu verlegen und und bei Bedarf wieder zu korregieren. Diese Gruppe ist auf ein 3mm-Alublech (59) montiert. An den Seiten sind 8mm-Quadratstangen (58,68) aus Alu geklebt. Daran wird diese Gruppe an den Boden und der Rückwand verschraubt. Die Pumpe ist eine 12VDC-Membranpumpe. Sie muss auch Luft ansaugen können. Wird im Netz für Heizöl oder Diesel geeignet angeboten. Die Plastikteile (54) sind auf die Anschlüsse der Pumpe geklebt. Darauf sind 6mm-Steckverbinder geschraubt. Das Filter besteht aus ein Plexiglasrohr (53) mit 32mm Innendurchmesser und 238mm Länge. Oben und unten wird es mit einen Flansch (51) verschlossen. Im Flansch sind Gummi- Dichtringe eingelegt. Zusammengedrückt wird das dann mit vier M4-Gewindestangen (52). Das Filter ist nicht angeschraubt sondern nur im Halter unten (57) und oben (55,56) eingehängt. Das Plexirohr habe ich mit Lautsprecher-Stopfwolle stramm gefüllt. Eigentlich ist so ein Filter nicht geeignet um den Abbrand aus dem Dielektrikum zu filtern. Aber etwas nützt es, erkennbar an der Färbung der Wolle. Besser als nichts, immerhin werden größere Brocken vor der Pumpe ferngehalten. Der Kreislauf beginnt mit der Saugleitung im Erodierbehälter. Ans Ende der Saugleitung ist ein Messing-Drehteil. Das soll durch sein Gewicht den Schlauch unten festhalten. Die Ansaugöffnungen sind 5mm über der Unterkante, weil der Bodenschlamm nicht mit angesaugt werden soll. Von dort geht ein Schlauch durch die Frontplatte ans untere Ende des Filters. Vom oberen Ende des Filters geht zum unteren Anschluss der Pumpe. Vom oberen Anschluss der Pumpe geht es durch die Frontplatte zum Spülrohr. Das Spülrohr ist an der Hubplatte montiert. Das Dielekrikum Mit Wasser erodieren geht bei bestimmten Material überhaupt nicht. Zum Beispiel mit Aluminium; es entsteht sofort eine schwarze isolierschicht, die ein weiteres Erodieren verhindert. Bei Stahl als Werkstück geht es. Besser ist es auf jeden Fall, richtiges Erodier- Dielektrikum zu verwenden. Leider konnte ich keinen Lieferanten von kleinen Mengen finden. Man muss sich etwas bei einer Firma freundlich erbetteln.
Anfang und Ende des Kreislaufs
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